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Der Baum ein Hoffnungsschimmer fürs Klima?
12.07.2019

Die wahnsinnigen CO2-Emissionen unserer modernen Gesellschaft haben riesige Schäden am Weltklima verursacht, sodass jetzt verzweifelt nach Auswegen aus der unvermeidbar-scheinenden Katastrophe gesucht wird. Schweizer Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich haben nun eine Studie veröffentlicht, die das Pflanzen von Bäumen als effektive Waffe gegen den Klimawandel aufführt. Allerdings müssten unglaubliche Mengen neuer Bäume gepflanzt werden und der volle Effekt der CO2Speicherung würde sich erst nach vielen Jahren einstellen.  

Natürlich ist es wichtig, sich die Chancen einer konsequenten Aufforstung klar zu machen und diesen Weg auch zu verfolgen. Doch darf man das nicht als zuverlässigen Ausweg aus der Misere verstehen. Genauso weiter zu machen wie bisher, einfach überall neuen Wald an zu pflanzen und schon bald aus dem Schneider zu sein, wird nicht funktionieren. Denn die Schäden, die durch Rodungen an alten Wäldern entstehen, sind kaum zu kompensieren und müssten zuallererst gestoppt werden.  

Gut, dass Studien, wie die der Züricher Forscher, theoretische Lösungen für unser Klima aufzeigen. Doch ohne grundlegende Verhaltensänderungen im Konsum, Ressourcenverbrauch und Müllproduktion werden auch Millionen von neugepflanzten Bäumen keine Rettung sein.

Zum Artikel ETH Zürich: 

https://ethz.ch/de/news-und-veranstaltungen/eth-news/news/2019/07/wie-baeume-das-klima-retten-koennten.html 

 

TAZ-Interview mit Waldexpertin Jana Ballenthien: 

https://taz.de/Waldexpertin-ueber-neue-Klimastudie/!5609689/ 


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